GVC Blog, GVC News

Hauskirchenfreizeit auf Zypern 2019

“Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.”

– Psalmen 19:2

Gottes Schöpfung näher bewundern – Unsere Gemeindefreizeit in Zypern.

Die diesjährigen Herbstferien wurden vom Rheingauer Erwachsenen- und Jugendhauskreis, um auf ein Abenteuer ins schöne Zypern zu fahren.

Zu Beginn stand die Anreise mit Flugzeug und Auto an. Diese war schon ein Abenteuer für sich, da die zypriotischen Straßen nicht ohne sind. Mit dem ungewohntem Linksverkehr, dazu noch scharfe Kurven und das ein oder andere große Schlagloch, welchem man versucht auszuweichen. Doch die haben uns nicht aufgehalten, und so sind wir erschöpft, aber glücklich an unserem Haus angekommen.

Gegen 5 Uhr morgens wurde es dann auch wieder hell. Im Pool konnten wir dann noch den Sonnenuntergang bewundern. Der Horizont färbte sich in allen Farben, bis irgendwann auch die rote Sonne hinter den Bergen zu sehen war. Ein Bild, was ein Künstler hätte nicht schöner malen können.

Nach ein paar Stunden Schlaf und einem guten Frühstück haben wir uns entschieden die ersten Tage eher tiefenentspannt zu verbringen. Dabei sollte aber der Lobpreis auf keinen Fall fehlen. So bespielten uns Johann und Armin mit wunderschöner Gitarrenmusik und liebevollem Gesang. Mitsingen und den Herrn preisen war jetzt angesagt. Auch den geistlichen Input wollten wir nicht missen. So haben wir uns mit der  KAMEL Methode, aus Inga Haases Buch “Überwinderleben”, an den Römerbrief gewagt.

Aus den täglichen Andachten haben sich dann an einzelnen Tagen ausführliche Gespräche über Stärken und Schwächen gebildet, in welchem, dem einen oder anderen, im Gebet, viel Neues über sich und seinen Umkreis bewusst wurde. Natürlich durfte dann die Segensdusche zum guten Abschluss auch nicht ausbleiben. Gefüllt mit heiligem Geist haben wir uns dann auch an die zypriotischen Bewohner gewagt.

Im Val’s Place, einem Restaurant mit hinreißender Aussicht aufs Meer und leckerem Essen, haben wir auch die Zeit genutzt, um uns mit dem Besitzer und einem seiner Mitarbeiter zu unterhalten. Zwei sympathische Männer mit Sympathie für den Herrn, wie wir dann rausgefunden haben. Valentino, der Besitzer des Restaurants, konnte dann auch nicht mehr widerstehen und hat im Übergabegebet sein Leben Jesus gegeben.

Nicht nur ihm konnten wir das Leben ein bisschen schöner machen. Im Laufe des Urlaubs haben wir einen kleinen flauschigen Kameraden dazubekommen. Verwundet und zerzaust haben wir in seelenverlassen gefunden und keine Mutter war in Sicht. So nahmen wir uns vor ihn aufzupäppeln und in unser Herz zu schließen. Paulus, haben wir ihn genannt, wie  solcher aus der Bibel der auch nach Zypern kam. Umso mehr viel es uns schwer, das sechs wochenalte Kätzchen in Zypern zulassen und nicht heimlich durch die Sicherheitskontrolle zu schmuggeln. Zurzeit ist es jedoch in guten Händen und wird ab Dezember ein neues Mitglied unserer Hauskirche in Deutschland sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen weiteren Ausflug unternahmen wir ins sogenannte Rhodos Gebirge. Dort nahmen wir uns vor griechisch-orthodoxe Klöster zu besuchen, um uns ein bisschen vertrauter mit der Kultur und dem Glauben zu machen. Auf dem Weg dorthin, konnten wir das atemberaubende Gebirge und jegliche andere beindruckende Schöpfungen betrachten.

In den Klöstern fanden wir dann mit Ikonen geschmückte Säle, haben mit den Priestern und Mönchen über ihren Glauben gesprochen und durften sogar für sie beten. Auch wenn sie etwas anders glauben als wir, war es sehr interessant mal zu hören, wie und warum sie glauben. Nach dem wir mit dem Erkunden fertig waren, fuhren wir mit lautem Lobpreis zurück in Richtung Miliou, dem Ort, in dem wir wohnten. Das Gebirge färbte sich, um die Abenddämmerung rum, bläulich, was uns nochmal gezeigt hat, wie beeindruckend die Natur nur sein kann. Genauso wie die Avgas Schlucht, die wir ein paar Tage zuvor bewandert haben. So viele verschiedene Landschaften und Bilder, in nur einem kleinen Fleck dieser Erde, aber so eindrucksvoll.

Unsere Gemeindefreizeit hat uns nochmal gezeigt, wie wichtig es ist, die Gemeinschaft zu stärken. Zusammen sind wir an Grenzen gegangen und haben uns dadurch noch besser kennengelernt. Und auch, sind wir geistlich gewachsen und das nicht nur als Gemeinschaft. In den stillen Zeiten konnte jeder auch seine persönliche Beziehung zu Gott kräftigen.

Erholt und aufgeladen, sind wir dann auch (leider) wieder im Alltag angekommen, aber wie man so schön sagt… nach der Gemeindefreizeit, ist vor der Gemeindefreizeit.